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Die TÜRBOs in Oxford

Unseren Oxford-Blog findest du hier: TÜRBOX

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Wieder zu Hause

15.10.09

Nach 16654 km, 1755 l Benzin, 17 Ländern, 12 Währungen und 3040 Fotos sind wir 144 Tage nach der Abreise wieder zurück – eine super Zeit!!!

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Der letzte Abend

14.10.09

Den letzten Abend unserer Reise verbringen wir in Nîmes. Eigentlich war ein Abschlussessen in angemessenen Rahmen vorgesehen. Aus speziellem Anlass sind wir aber bei McDonald’s gelandet, denn hier können wir dank WiFi das WM-Qualifikationsspiel Schweiz-Israel live auf DRS3 mithören!

Wir fahren nach Südafrika …. Hopp Schwyz!!!

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Frankreich

ab 28.09.09

Wir geniessen die Provence in vollen Zügen ….


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Ab in den Süden

24.-28.09.09

Es ist ein super Gefühl, endlich wieder den TÜRBO unter dem A… zu haben, vor allem weil er so leise ist! Wir können nun auch auf der Autobahn Musik hören.

Weil uns die Herbstnächte im Norden zu kalt sind, wollen wir so schnell wie möglich in den Süden und unsere Ferien im Sommer ausklingen lassen. Aber nicht ohne ein paar Zwischenhalte.

„Familienbesuch“ in Dissen
Endlich wissen wir, wo Eva herkommt. Ein herzliches Dankeschön an die Siekmanns, die uns den Wiedereinstieg ins Camperleben erleichtert haben! (TÜRBO geputzt, wir gestärkt und mit Stauvermeidungstipps ausgerüstet)

Babypause in der Schweiz
Gerade rechtzeitig sind Kian und Lionel zur Welt gekommen und wir nutzen die Gelegenheit für einen ersten Besuch.

Besuch beim Büsslifreak
Da wir eine Bleibe für die Nacht brauchen, laden wir uns bei Frö & Ala ein ;-)

Einstimmung auf Frankreich
Unser Französisch frischen wir bei André & Simone auf. Einem „petit Pesto“ sind wir natürlich auch nicht abgeneigt – merci beaucoup!

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Ich will zurück nach Westerland

17.-24.09.09

… schon tausend Mal gehört, aber noch nie hat das Lied der Ärzte soviel Sinn gemacht! Westerland liegt auf Sylt und dort fahren wir heute hin.

(Auch dieser Eintrag ist ein bisschen länger, aber wir haben festgestellt, dass man in Deutschland gerne viel redet – insofern passen wir uns eigentlich nur den lokalen Gepflogenheiten an! ;-) )

Zum hoffentlich letzten Mal Check-out aus einem Hotel in Hamburg, danach mit der Nord-Ostseebahn nach Sylt. Unsere Reise behält auch auf Schienen Odysse-Charakter: eine Teilstrecke ist wegen Brandes gesperrt und wir werden zwischendurch mit Schienenersatzbussen (tolles Wort, aber unser Topfavorit ist der Zentralomnibusbahnhof (ZOB)!) transportiert.

In Westerland, dem Hauptort der Insel, finden wir eine kleine Zweizimmer-Wohnung mit Küche, denn eigentlich sind wir ja auf Büssllitour und kochen, wenn möglich, selber. Oder wie es unsere Vermieterin etwas abschätzig formulierte: die Camper brutzeln ihre Wurst ja selber. Zur Erhöhung unserer Mobilität leihen wir uns auch gleich zwei Velos, sorry, Fahrräder, und lernen die gewöhnungsbedürftige direkte, rauhe und zuweilen mürrische Art der Nordfriesen kennen. Um unsere Küche mit Essen zu füllen, gehen wir noch schnell «bei Aldi», bevor wir einen ersten Augenschein von Westerlands City und der Strandpromenade nehmen. Die unzähligen Strandkörbe aus den Filmen gibt es wirklich und obwohl schon Mitte September ist, ist der Touristenreigen noch in vollem Gang.

Wie immer auf unserer Reise, erkundigen wir die Umgebung mit den Velos. Wir fahren zuerst zur Hauptpromenade, wo wir aber etwas geschockt sind vom Durchschnittsalter und der allgemeinen Trägheit (für ihr Alter können die Pensionäre ja nichts, aber für das lustlose Herumhängen schon – das ist auch der Unterschied zu den sympathischen Pensionären zuhause!). Deshalb suchen wir uns einen Strandabschnitt weiter südlich, wo es nur wenige Touris hat und dafür viele freie Strandkörbe. Auf der Touriinfo haben wir erfahren, dass man sich da auch mal eine Weile einfach so reinsetzen könne. Normalerweise müssen sie ja gemietet werden. Und so verbringen wir ein paar Stunden in unserem Strandkorb mit Lesen und Podcasts hören, wobei es schon fast unangenehm heiss wird.

Auf dem Weg zurück zur Wohnung sehen wir noch die andere Seite der Insel. Man muss wissen, dass auf der Westseite (Badestrand) das Meer eher wild ist und gleich hinter dem Strand die grossen Sanddünen stehen. Auf der Ostseite hingegen ist das Meer ruhig und geschützt wie in einer Bucht. Es hat kaum Wellen und keine Dünen. Es gibt übrigens keine Strasse nach Sylt, Auto müssen für die Strecke über den Hindenburgdamm auf den Zug verladen werden.

Am nächsten Tag gibt es natürlich unsere nächste Radtour, mit kurzen Strecken und langen Pausen. Am Schluss landen wir wieder in einem Strandkorb auf der Westseite. Wir haben unsere Badeausrüstung dabei und so kann man sich zwischendurch auch mal im Wasser abkühlen. Den Feierabend begiessen wir mit Dosenprosecco und Königs Pilsener an bester Lage in einem Korbstuhl auf der Hauptpromenade. Mit der herumliegenden Bild Zeitung informieren wir uns noch über die wichtigsten Neuigkeiten. Wir freuen uns jetzt schon auf das neue «Wetten Dass … ???» mit Hunziker-Gefasel. Der Sonnenuntergang ist übrigens fantastisch und wir sind gar nicht so unglücklich, dass wir zu einem Sylt-Besuch «gezwungen» worden sind!


Am Sonntag gibt es seit langer Zeit wieder einmal einen Zopf – mmhhh, zum Glück haben wir einen guten Bäcker um die Ecke! Dann steht auch schon der nächste Veloausflug an. Bea hat sich wieder einmal eine Strecke ausgedacht, die Thomas zuerst einen Schrecken einjagt, zum Schluss aber gar nicht so lang ausfällt. Unsere Route führt uns an Kampen vorbei, endlich sehen wir auch noch die Bonzenseite von Sylt, für die es ja auch bekannt ist. Teure Läden, edle Restaurants, Ferrari auf dem Parkplatz. Naja, mit den Fahrrädern kommen wir auch ganz gut vorwärts (heute noch).

Später in Westerland ist Käfele angesagt und wir fröhnen unserer Lieblingsreisebschäftigung: Kreuzworträtsel lösen. Dafür ist übrigens A.F. aus Zeiningen verantwortlich, der uns vor ein paar Jahren für die Südamerikareise einen Rätselspass mitgegeben hat. Seither gehören die Kreuzworträtsel zu unserem festen Reisegepäck ;-)

Für Montag haben wir eine Wattwanderung gebucht (das Wattenmeer ist seit diesem Jahr auch Weltnaturerbe!). Wie in jeder Gruppe, gibt es auch hier die unterschiedlichsten Typen Menschen: die vorlaute Dame, die immer einen Kommentar auf lager hat; die schnackenden Weiber, die lärmen; der alte Herr, der immer mit dem Stock fuchtelt; der Fotograph, der immer abseits steht und auf den man warten muss. Zum Glück hat der Guide viele Jahre Erfahrung und die Gruppe unter Kontrolle. Seine Ausführungen sind interessant und wir haben Glück, dass erst vor zwei Tagen Neumond war, so können wir weit auf das Watt hinaus gehen. Beim Stochern im Sand sehen wir verschiedene Würmer, Schwertmuscheln, Pantoffelschnecken und Krabben. Wir erfahren auch von den importierten Austern, die sich überall ausbreiten und die lokalen Arten verdrängen.

Danach fahren wir mit den Velos, die wir mit dem Bus mitgenommen haben, ganz in den Norden, wo es das Erlebniszentrum Naturgewalten gibt. Die Ausstellung ist sehr gut gemacht und die Informationen über Klimawandel, das Leben mit Naturgewalten, Wind, Sturm und Gezeiten sehr interessant. Leider haben wir dann die optimistische Idee, den ganzen Rückweg per Velo zu machen. Distanzmässig wäre das auch kein Problem, aber blöderweise weht uns auf der ganzen Strecke ein recht starker Wind entgegen (1.5h).

Damit ist unser Besichtigungsprogramm erfüllt. Die restliche Zeit verbringen wir mit gemütlichen Ausflügen in die City von Westerland, lesen und mailen. Anders als auf dem Festland nehmen wir hier am Grillstand keine Currywurst, sondern maritime Leckerein. Zwischendurch erreichen uns auch noch erfreuliche Nachrichten aus der Heimat: Severine & Marc haben nun einen kleinen Kian, Marie Line & Sam kündigen einen Tag später die Ankunft von Lionel an und T.A.M. datet eine Schwedin.. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute, wir freuen uns für euch!!! Die schlechte Nachricht kommt dafür aus der Toyotagarage. Die Lieferung des Kugellagers verzögert sich noch einmal um einen Tag.

Übrigens: Sylt ist offensichtlich auch eine Surfinsel. Windsurfen scheint eine lange Tradition zu haben, was wenig erstaunt bei dem vielen Wind. Mittlerweile scheinen hier auch die Kitesurfer ihren Spass zu haben, die an den windreichen Tagen plötzlich aufgetaucht sind. Aber es gibt hier anscheinend auch viele Wellenreiter, wobei die Wellen zum Longboarden besser geeignet sind. Während unseres Besuchs gab es am Anfang aber fast keine Wellen und danach nur ein Windwellendurcheinander.

So, nach einem zusätzlichen Tag auf Sylt bekommen wir endlich den erlösenden Anruf – TÜRBO ist repariert und startbereit! Wir freuen uns natürlich auf unser Büssli und die Fahrt in den Süden, aber mittlerweile verstehen wir auch ganz gut, wenn jemand singt: ich will zurück nach Westerland!

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Hotelmarathon in Hamburg

10.-17.09.09

(Dieser Eintrag ist etwas lang geraten, aber wir waren auch lang in Hamburg und haben viel erlebt!)

Moin moin, wir sind in Norddeutschland angekommen! Seit Mön sind wir nur noch im 4.Gang gefahren, weil das Getriebe im 5. besorgniserregende Geräusche von sich gegeben hat. Deshalb kümmern wir uns zuerst um das Auto und fahren zur Toyotagarage. Der Serviceleiter meint, dass ein neues Getriebe ca. €8500 kostet, ein überholtes ca. €2500. Grosse Gesichter bei den TÜRBOs! Wir gehen mit ihm auf eine Testfahrt. Bereits beim Motor anlassen, zuckt er zusammen und fragt, was das denn für ein Geräusch sei. Wir sind ebenfalls ein bisschen überrascht, weil uns eigentlich erst das Geräusch im 5.Gang richtig gestört hat. Nach ein paar Metern ist für ihn klar, das Getriebe ist am A……, weiterfahren dürfen wir auf keinen Fall! Wir lassen das Auto in der Garage und erwarten für morgen die definitive Diagnose.

Für uns heisst das wieder einmal, ab ins Hotel. Irgendwie sind wir erschlagen von den heutigen Ereignissen und bringen nicht mehr viel zu Stande. Gegen Abend kommen dann schon News aus der Garage. Beim Ablassen des Getriebeöls schimmert das Öl leicht silbrig und zwischendurch kommen ganze Späne raus, oioioi! Neue Getriebe sind nicht mehr erhältlich! Deshalb haben sie das Getriebe einmal auseinandergebaut und erstaunliches festgestellt. Die Zahnräder sind in bestem Zustand, sehen aus wie neu, aber das Kugellager der Getriebeeingangswelle ist völlig kapputt. Es fehlen etwa 5 der 12 Kugel – deshalb der silbrige Schimmer und die Späne im Öl. Glücklicherweise sind die Bauteile noch so robust gefertigt, dass die Lagerkugeln von den Zahnrädern vermalmt worden sind, ohne Schaden anzufügen! Und übrigens ist das Auto in einem 1A-Zustand, wie in einem Museum. Gewisse Teile könnte man herausnehmen und als neu verkaufen. Jetzt müssen nur ein paar Teile ersetzt werden, wobei die Lieferung ein paar Tage dauern kann. Das sind gute Neuigkeiten!!!

Am nächsten Morgen, Freitag, steht uns ein Hotelwechsel bevor, weil wir aufgrund der kurzfristigen Buchung nur noch ein Nacht im tolleren Hotel bekommen haben. Zwischendurch fahren wir aber noch einmal zur Garage, um frische Kleider zu holen und die neusten Infos zu kriegen. Dabei können wir uns auch gleich das Getriebe anschauen – wirklich sehr eindrücklich. Wir erfahren allerdings auch, dass eine ganze Reihe an Teilen ersetzt werden muss und die Reparatur doch nicht ganz günstig wird! In erster Linie sind wir aber erfreut über den Kommentar des Mechanikers zum exzellenten Zustand des Autos, so dass sich die Investition auf jeden Fall lohnt! Und am Mittwoch sollten wir auch weiterfahren können.

Nachher hängen wir noch ein bisschen im Hotel und hören durch die Fenster die Parolen einer Demo am nahe gelegenen Hauptbahnhof. Später erfahren wir in den Nachrichten, dass es eine Anti-NPD Kundgebung war, welche am späteren Abend Hamburg-mässig ausgeartet ist.

Wir haben ein anderes Programm: Essen im Vapiano (sicherer Wert, gute Panna Cotta) und Besuch auf der Reeperbahn.

Ab Samstag sind wir wieder etwas entspannter und gefühlsmässig richtige Touristen. Deshalb gibt es auch eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Weil die Sonne scheint, das Sonnendeck des Doppeldeckers aber schon besetzt ist, warten wir auf den nächsten Bus. Nach Ramschlektüre und Kaffee kaufen, kommen wir leider zu spät zur Haltestelle zurück und die guten Plätze sind alle schon wieder besetzt. Beim dritten Anlauf klappt es dann und wir geniessen Hamburg vom Bus aus. Auf der zweiten Hälfte der Fahrt verschwindet die Sonne hinter den Wolken und am Hafen unten geht ein kräftiger Wind. Entsprechend ungemütlich ist es nun auf unseren «Sonnenplätzen»!

Zur Stärkung gibt es nach der Fahrt eine Currywurst. Die Olmawurst ist zwar ganz klar die Königin aller Würste, aber so als Hofdame dürfte man die Currywurst gerne in der Schweiz einführen. Danach kommen wir zu einer kleinen Bio-Messe, wo wir ein CO2-Kochbuch vom deutschen ProNatura-Pendant kaufen. Von den Rezepten erwarten wir nicht allzu viel, aber die CO2-Infos sind auf jeden Fall sehr interessant. Ja wir wissen es, mit unserem Auto und dem Gaskocher stehen wir CO2-mässig sowieso schon voll in den roten Zahlen!

Am Sonntag können wir mit unserem provisorischen Gepäck wieder zurück ins bevorzugte Hotel in Altona. Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang zum Fischmarkt und dann weiter zu den Landungsbrücken. Für mehr reicht es heute nicht, aber wir haben ja noch genügend Zeit!

Den Rest des Spaziergangs machen wir am Montag. Von den Landungsbrücken geht es zur Speicherstadt und in die Hafen City. Zum Schluss landen wir wieder einmal am Jungfernstieg, wo wir uns mit Literatur für den Rest der Reise versorgen. Mit dem Abendessen machen wir es uns einfach und nehmen am Bahnhof noch eine Currywurst mit Pommes!

Ohne Touriprogramm gehen wir den Dienstag an. Zuerst nehmen wir uns Zeit für ein Blogupdate, bevor wir in die City fahren, wo wir Skateshops durchwühlen, durch den Planten un Blomen Park spazieren, unsere Currywurstdosis zu uns nehmen und das Stadtleben geniessen.


Dann kommt der grosse Tag, Mittwoch. Wir checken aus, frühstücken im Hotel und erledigen noch ein paar Dinge am Netz. Immer noch in der Hotellobby, erhalten wir einen Anruf von der Toyotagarage, dass die Dimensionen eines Kugellagers nicht stimmen und das richtige Teil erst in einer Woche lieferbar ist! Lange Gesichter bei den TÜRBOs.

Da wir sicher noch eine Nacht hier bleiben müssen, checken wir wieder ein. Allerdings ist das nicht so einfach, da in Hamburg gerade eine Messe stattfindet und alle Doppelzimmer ausgebucht sind. Nach einigem Verhandeln nehmen wir uns gleich ein ganzes 6er Zimmer!

Wir entwickeln (!) einen Plan zur Überbrückung der Wartezeit, bis das Kugellager eintrifft: eine Woche an der Nordsee auf Sylt mit dem Direktzug ab Hamburg. Natürlich hat die Deutsche Bahn auch hierfür ein spezielles Ticket, das Schleswig-Holstein Ticket. Bekanntlich hat die Deutsche Bahn ja einen undurchschaubaren Tarifdschungel entwickelt, der für uns überhaupt nicht logisch ist, aber am Ende, wenn man sich beraten lässt, staunt man immer über den tiefen Preis – und den lustigen Namen der Tickets (aber das ist ja ein anderes Thema).

Da wir für eine ganze Woche planen müssen, ist klar, dass wir frische Wäsche brauchen. Das bedeutet aber, Kleider holen im Büssli und waschen. So verbringen wir den Nachmittag im Waschsalon und kommen fast noch an Tickets für ein Fanta Vier Gratiskonzert, wenn wir nur eine deutsche Handynummer hätten. So heisst es leider: Fehler bei der Nummerneingabe. Naja, dafür können wir morgen plangemäss nach Nordfriesland fahren.

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Mön

06.-10.09.09

Mön ist schön!

Wegen der Nachsaison haben die Rezeptionen auf den Campings nur noch ein paar wenige Stunden pro Tag geöffnet und so kommen wir wieder einmal zu einem Late Check-in. Das heisst, Plätzchen suchen und erst am nächsten Tag anmelden.

Am ersten Tag gibt es ein Minimalprogramm. Nebst chillen machen wir Gebrauch von der Gratis-Infrastruktur auf dem Camping: Minigolf und Tennis! Das Minigolfspiel ist natürlich vor allem ein Glücksspiel, weil die Bahnen weder eben noch gereinigt sind. Beim Tennis können wir die Schuld für das tiefe Niveau der Partie nicht auf den Platz schieben, obwohl dieser nicht in bestem Zustand ist, denn unsere «tennisschen» Fähigkeiten lassen stark zu Wünschen übrig.

Am zweiten Tag wollen wir endlich das Aushängeschild von Mön sehen, die weissen Kalksteinklippen. Das Tourismusbüro hat hier wirklich gute Arbeit geleistet und einen guten Prospekt mit Wanderrouten herausgegeben. Nach unseren Erfahrungen mit Wanderungen im Norden sind wir sehr froh, wieder solches Infomaterial in den Händen zu haben. Wir spazieren also dem nördlichen Teil des Klippenpfades entlang, zuerst oben an der Kante, dann unten am Strand. Besonders eindrücklich sind die gut ersichtlichen Erosionszeichen, das heisst, Abbrüche der Klippe auf längeren Distanzen.

Einmal mehr sehen wir unterwegs eine Schlange, die aber rasch unter dem Laub am Boden verschwindet. Doch Paparazzi Thomas kriegt sie noch aufs Bild, wenn auch etwas unscharf! Als wäre eine nicht genug, kommt uns, als wir uns umdrehen und weitergehen wollen, gleich noch eine Schlange entgegengeschlängelt, direkt auf dem Weg. Obwohl wir erschreckt herumhüpfen, bleibt sie seelenruhig auf dem Weg, züngelt Thomas in die Kamera – und entpuppt sich als Blindschleiche (Danke Frö)!

Zurück auf dem Camping gibt es in-der-Sonne-hängen-mit-DRS-Podcasts. Später können wir es nicht lassen und geben noch einmal unsere Tenniskünste zum Besten.

Weil die Klippen gegen Osten ausgerichtet sind, gehen wir am letzten Tag noch etwas früher los, um die Szenerie in bestem Licht zu sehen. Dieses Mal spazieren wir auf dem südlichen Teil der Route am Strand entlang. Es ist schön ruhig hier und es dauert eine Weile, bis die ersten Touris auftauchen. Früh aufstehen lohnt sich fast immer!

Am Nachmittag ist wieder einmal Chill-out angesagt – irgendwann müssen wir ja auch die unzähligen, mitgebrachten Bücher lesen! Zudem kontaktieren wir eine Toyotagarage in Hamburg, wo wir unseren Bus reparieren lassen wollen. Am Abend hören wir dann das Fussballnatispiel Schweiz-Lettland auf DRS3 über Internet, man fühlt sich schon fast wie zu Hause! Thomas vergisst vor lauter Spannung, sein kühlgestelltes Bier zu trinken.

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Malmö

04.-06.09.09

Beim Check-in erfahren wir, dass unser Auto zu hoch ist für die Hotelgarage, aber dass es genügend Parkplätze auf der Strasse vor dem Hotel gibt. Wir sind ein bisschen skeptisch, denn es gibt da eine Geschichte in unserem Bekanntenkreis, bei der es um Autodiebstahl in Malmö geht! Wir leeren deshalb den Türbo so weit möglich und montieren das Lenkradschloss.

Wir beziehen unser edles Quartier im Hotel, hier sind wir für das schlechte Wetter bestens gerüstet. Natürlich kommt es so, dass es nicht konstant regnet und so sind wir in den folgenden Tagen jedes Mal ein bisschen enttäuscht, wenn draussen die Sonne scheint ;-)

Malmö gefällt uns wider Erwarten sehr gut, denn ursprünglich wollten wir hier gar nicht stoppen und haben uns deshalb auch nicht informiert. Zwar verbringen wir viel Zeit im Hotel mit lesen, mailen, nach Hause telefonieren, saunieren und Fitness. Zwischendurch lockt uns aber die Sonne nach draussen für die Stadtbesichtigung mit Altstadt, Torso (verdrehtes Hochhaus), Hafenviertel und Schlosspark.

Ja, das Wochenende ist gerettet!


Am Sonntag ist unsere Schwedenetappe zu Ende. Wir laden unseren Türbo und fahren los Richtung Insel Mön in Dänemark. Die Route führt zuerst über die bekannte Öresundbrücke nach Kopenhagen. Eindrücklich sind aber vor allem die vielen Windparks im seichten Wasser! Dann geht es weiter über Landstrassen bis an die Spitze von Mön. Die Töne vom Getriebe werden langsam intensiver, aber wir erreichen unser nächstes Ziel noch.

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Öland-Malmö

03.-04.09.09

Da die Wetterprognosen schlecht sind, brechen wir bereits nach zwei Tagen Öland wieder auf. Wir haben vor, grob Richtung Malmö zu fahren und unterwegs die kleinen Städtchen an der Küste zu besichtigen. Zuerst steht uns aber eine kleine Ölandtour bevor. Wir fahren von der West- an die Ostküste und sehen so die typische Karstlandschaft Ölands. Leider regnet es in Strömen und deshalb bleiben wir vorwiegend im Auto.

Wieder unterwegs, können wir plötzlich nicht mehr vom 5. in den 4.Gang schalten! Da wir aber noch vom 3.Gang in den 4. schalten können, versuchen wir, dieses Problem zu ignorieren.

In Kalmar besuchen wir das Schloss, auch hier regnet es in Strömen. Danach fahren wir deshalb gleich weiter Richtung Karlskrona. Wir hoffen, es noch ins Maritimmuseum zu schaffen. Nach dem Museumsbesuch ist es bereits spät und wir fahren nur noch zum nächsten Camping. Dieser ist zwar gleich um die Ecke, aber die Fahrt dorthin ist gar nicht lustig. Unser Auto gibt sehr komische Töne von sich und wir machen uns Sorgen.

Die Schlechtwetterprognosen und der Zustand unseres Autos zwingen uns, die Weiterfahrt genau zu planen. Wir müssen:

  • eine Toyotagarage finden.
  • ein Hotel für das Schlechtwetterwochenende suchen. Plan A: in Karlskrona, falls das Auto in der Garage bleiben muss. Plan B: irgendwo sonst, falls das Auto in Ordnung ist.

Folglich verbringen wir unseren Abend mit der Suche im Internet.

Der Besuch in der Toyotagarage am nächsten Tag bringt uns nicht gerade in gute Stimmung. Ein neues Getriebe muss her! Das ist langwierig und teuer. Vorläufig können wir noch weiterfahren und schieben das Problem heraus!

Es zieht uns nach Landskrona, weil wir dort ein Hotel mit Wellnessangebot gefunden haben. Zum Glück ist die Rezeption geschlossen, denn bereits von aussen überzeugt uns das Hotel nicht mehr. Einmal mehr ist Umplanen angesagt! Wir finden nur in der Bibliothek Internet und buchen kurzerhand zwei Nächte Malmö: Hotel Mäster Johan mit Sauna (für uns alte Finnen!!!), Fitness und Riesenzimmer. Das Wochenende scheint gerettet!

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Öland

31.08.-02.09.09

Nach 10 Tagen in der Grossstadt Stockholm zieht es uns wieder in die Natur. Wir planen ein paar Tage auf Öland zu verbringen, der kleineren Insel östlich von Schweden, welche man über eine 6km lange Brücke erreicht. Auf der Fahrt in den Süden würde Bea gerne Pippi in Vimmerby besuchen, aber weil wir eine längere Autofahrt vor uns haben, beschliessen wir durchzufahren. Zum Glück! stellt sich später heraus, denn das Pippiland ist bereits geschlossen.

Auf Öland ist die Feriensaison ganz klar vorbei: der Campingplatz ist leer und bereits ab 16 Uhr macht man Late Check-in. Wir haben die Qual der Wahl und finden ein schönes Plätzlein direkt am Meer.

Am nächsten Tag scheint die Sonne und es ist herrlich warm. Wir legen einen Waschmarathon ein: locker füllen wir 4 Maschinen! Zwischen dem Waschen geniessen wir die Sonne und die Ruhe. Zum Einkaufen fahren wir später mit den Velos ins nächste Dorf und kämpfen auf der Rückfahrt gegen den Wind, dieser scheint auf Öland ein ständiger Begleiter zu sein. Wir geniessen die schöne Stimmung am Meer (mit Sonnenuntergang) und grillen zur Abwechslung wieder einmal, mmmmh!

Am nächsten Tag ist wieder herrliches Wetter und wir laufen Richtung Naturreservat, welches ganz in der Nähe liegt. Es ist wunderbar in Schweden, besser könnte man nicht durch die Natur geführt werden: klare Wegmarkierung und interessante Informationstafeln, was will man mehr! Auch das Beobachten der Gänse und der anderen Vögel, welche sich für den Flug in den Süden zu sammeln scheinen, ist spannend. Nach unserem Ausflug warten die Minigolfschläger auf uns! Wir amüsieren uns köstlich und machen gleichzeitig Bekanntschaft mit Till und Tanja, welche gerade auf Hochzeitsreise in Schweden sind. Wir beschliessen zusammen noch eine Runde Minigolf zu spielen. Später schleppen wir unsere Kochsachen in die Campingküche, damit wir gemeinsam essen und plaudern können. Ein gemütlicher Abend!


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Stockholm

21.-31.08.2009

Thomas

So, Bea ist auf dem Weg nach Zürich und ich stehe auf dem Weg in die Stadt im Stau. Dafür habe ich nachher auf dem Camping mehr Glück und erwische gerade noch den letzten Stellplatz! Es handelt sich hier nicht um einen richtigen Camping, sondern um einen Parkplatz mit Stromanschluss, WC und Dusche, aber mehr braucht man auch gar nicht. Zudem befindet sich der Platz mitten in Stockholm.

Ich bleibe noch einen Moment im Auto, bevor ich auf Erkundungstour möchte. Plötzlich klopft jemand ans Fenster und Anja&Michel stehen vor mir! Sie sind von den Lofoten über Finnland südwärts gefahren und haben dann die Fähre von Turku nach Stockholm genommen. Natürlich tratschen wir wieder viel und erzählen uns gegenseitig unsere Erlebnisse seit den Lofoten.

Am Samstag Morgen regnet es heftig. Mit den ersten Sonnenstrahlen gegen Mittag kommen alle Camper aus den Wohnmobilen gekrochen. Ich gehe mit Michel&Anja „käfele“; das sind die schönen Seiten des Stadtlebens! Danach heisst es für die zwei Abfahrt Richtung Schweiz. Für mich heisst es auf zur Stadterkundung per Velo. Ich cruise vor allem durch Södermalm und finde Gefallen an Stockholm. Hier muss ich dann mit Bea noch einmal vorbeischauen.

Gegen Abend probiere ich noch ein paar Lokalitäten aus, wo ich morgen mit dem erwarteten hohen Besuch einen Willkommensdrink nehmen könnte. Leider erfahre ich, dass die zwei Bars mit Ausblick am Sonntag geschlossen sind, das Restaurant mit tollem Garten keinen Wein ausschenkt und es für den Kauf einer Champis-Flasche für einen Drink auf der Aussichtsplattform auch schon zu spät ist, da die Systembolaget Shops (schwedische Alkläden) schon geschlossen sind. Aufgrund der vielen, zu testenden Optionen kommt der Alkohol heute allerdings nicht zu kurz. Zudem lerne ich eine schwedische Spezialität kennen: Fladenbrot gefüllt mit Kartoffelstock und Wurst, dazu Cocktailsauce und Ketchup. Nachher habe ich keinen Hunger mehr!

Am Sonntag gibt es Zmorge im Café. Zum einen locken die feinen Cafe Latte, zum anderen möchte ich aufs Internet und bloggen. Bald ist es auch schon Zeit für den Besuch von zuhause, unsere Mamis und Papis (M+Ps) kommen uns tatsächlich in Stockholm besuchen! Nun gibt es Programm und wir legen gleich los, Richtung Stadthalle mit Aussicht vom Turm. Danach schlendern wir durch die Altstadt, Gamla Stan, wo es auch noch Znacht gibt.

Ab heute, Montag, ist das TÜRBO-Team wieder komplett. Ich hole Bea am Flughafen ab und stehe deshalb schon wieder im Stau, einfach in die andere Richtung.

TÜRBOs

Es stehen vier Tage Sightseeing mit unseren Eltern an, wir freuen uns! Unser erster Programmpunkt ist das Vasa-Museum, in dem das gleichnamige, im letzten Jahrhundert geborgene Holzschiff gezeigt wird; eine tolle Ausstellung. Dann gibt es endlich den Willkommensdrink! Nach Znacht in Gamla Stan und Kafi im Hotel müssen wir zeitig zurück, weil Bea todmüde ist.

Entsprechend lange schlafen wir auch aus, während die M+Ps eine Hop On – Hop Off Bustour machen. Eigentlich haben wir uns mit ihnen um 15 Uhr für weiteres Sightseeing verabredet, aber wir haben einen anderen Plan: Surprise Apéro mit typisch schwedischem (skandinavischem) Food. Und so überraschen wir sie mit Lachsbrötli, frischen Crevetten, eingelegtem Hering, orangem Kaviar, eingelegten Gurken, Gummischleckzeugs und Champagner. Überraschung gelungen, das Sightseeing kann warten! Der Apéro ist so ausgiebig, dass wir nur noch einen kleinen Spaziergang durch Norrmalm machen, inklusive Shopping bei Marrimekko.


Am Tag 3 bewaffnen wir uns mit der 2-Tages Stockholm Card für heavy-sightseeing. Wir schaffen das Schloss und das Nobel-Museum. Das Moderna Museet machen nicht mehr alle mit, dafür gibt es Shopping als Alternativprogramm. Am Abend essen wir einmal mehr in Gamla Stan und beenden den Tag mit Käfele und Dessert.

Der zweite Tag mit Stockholm Card. Alex nimmt allerdings eine Auszeit vom traditionellen Sightseeing und geht per Velo auf ausgedehnte Tour de Stockholm (so genanntes Training). Der Rest von uns macht „passives“ Programm mit Kunst in der U-Bahn. Für die Unwissenden: In Stockholm gibt es sehr viele U-Bahn Stationen, welche von Künstlern gestaltet worden sind. Eigentlich ist unser Kulturfass schon zum Rand voll, aber das Hallwylska-Museet gönnen wir uns trotzdem noch, da es sich um die ehemalige Residenz eines Mitglieds der aargauischen Hallwyler Familie handelt.

Fürs Frühstück am Freitag gehen wir zu den M+Ps ins Hotel, zur Abwechslung einmal etwas anderes als Nutellabrot oder Müesli. Nachher reicht die Zeit noch für ein bisschen Bummeln in der Stadt und dann müssen die M+Ps schon wieder nach Hause. Vielen Dank für den Besuch, wir haben es sehr genossen!

Nach dem Erreichen des Stockholm-Meilensteins müssen wir nun wieder weiterplanen. Zuerst bleiben wir aber noch zwei Tage hier. Wir kehren zurück zu unserer bevorzugten Explorationsmethode: Velotour. Die erste Etappe führt uns durch Södermalm mit diversen Stopps für Kafi oder Shopping, dann rüber Norrmalm und über die grosse Brücke zurück nach Langholmen. Auf der zweiten Etappe geht es nach Djurgarden, wo gerade der Tjejmilen (10km) Frauenlauf stattfindet, das bedeutet 30’000 Schwedinnen auf einmal! An der Spitze der Insel finden wir auch noch das Café, wo Alex angeblich riesige Himbeerentörtchen gesehen hat, welche in den vergangen Tagen aber massiv geschrumpft sind.

Zum Stockholm-Abschluss gönnen wir uns noch einmal typisch schwedisches Abendessen: Tapas! Leider hat es nur noch draussen Platz und die Sonne hält sich während des ganzen Essens hinter den Wolken versteckt. Entsprechend merkt man, dass hier im hohen Norden der Herbst angefangen hat. Nicht nur deshalb wird es Zeit, dass wir hier wegkommen. Auch der Camping macht heute dicht, die Saison ist um. Wegen der Warnung, dass um 9 Uhr der Wasserhahn zugedreht wird, stehen wir um 8 Uhr vor den sanitären Anlagen. Leider scheinen die Stadtarbeiter heute früher aufgestanden zu sein, die Wasserleitungen sind schon abmontiert!

Vor der definitiven Abfahrt geht Bea noch ihren SNF-Antrag drucken und abschicken – endlich, die Zangengeburt ist vollbracht! Und wir sind weg.

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Stockholm-St.Gallen-Stockholm

21.-24.08.09

Heimweh -  oder Ferien in den Ferien, auch das gibt es! ;-)

Am Freitag, den 21.August, verreist Bea für ein Wochenende in die Schweiz. Dieses Vorhaben ist lange im Voraus geplant und der Flug schon vor einer kleinen Ewigkeit gebucht. Der Grund für den Ausflug: Manu und Päsc heiraten an diesem Wochenende. Ziel ist es die beiden zu überraschen!

Es ist speziell nach 3 Monaten im Büssli in ein Flugzeug zu steigen und nach Hause zu fliegen. Aber bereits im Zug nach St.Gallen fühlt sich alles wie immer an! Als dann auch die St.Galler Chicas am Bahnhof stehen, kommt es mir vor, als wäre ich nur schnell ein Wochenende weg gewesen. Nach einem ausgiebigen Tratsch- und Hochzeitsvorbereitungsabend falle ich todmüde ins Bett. Am Samstag ist alles bis auf die letzte Minute geplant: Aufstehen und Geschenk fertig basteln, Coiffeur für Diana und mich, Einkauf wichtiger Dinge in der Apotheke und in der Migros, Schönmachen und punkt 11.45 Uhr holen uns Simi und Martin ab, es geht nach Neu St.Johann. Dort treffen wir auf die Gäste inklusive Bräutigam. Manu sehen wir erst in der Kirche. Die Überraschung, als Manu mich während der Trauung plötzlich entdeckt, ist gross. Und die Freude gegenseitig ist riesig. Wir feiern alle zusammen, die Hochzeit ist super und wir geniessen es so richtig. Manchmal lohnt es sich, die Ferien zu unterbrechen!


Natürlich war es dann am Sonntag etwas schwierig aus den Federn zu kommen. Aber leider gab es da noch ein zweites Ziel des Abstechers in die Schweiz: Antrag fertig machen und abschicken. Ich treffe mich also mit Luisa im Labor, um die Arbeit in den Angriff zu nehmen. Bekomme dann sehr bald Unterstützung von Burkhard, meinem Chef, und bin optimistisch, alles läuft gut. Bis ich dann plötzlich ein mir noch unbekanntes Dokument entdecke, welches mir  maximal 10 Seiten Antrag vorschreibt. Der Tag wird bald zur Nacht und irgendwann merke ich, dass es sich wohl gar nicht mehr lohnt, sich hinzulegen. Mein Zug geht um 04.30 Uhr und um 07.00 Uhr sitze ich dann auch schon wieder im Flugzeug Richtung Stockholm. Die Augen fallen mir zu und ich verpasse denn guten Service der Swiss…! In Stockholm wartet Thomas am Flughafen und unsere Eltern in der Stadt auf mich. Müde sein, muss warten ;-) !

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Mora

18.-21.08.09

Von Oslo nach Stockholm machen wir einen Halt in Mora am Siljansee. Dieser liegt uns eigentlich schon fast etwas zu nördlich und er ist auch nicht direkt an der Strecke nach Stockholm. Aber auf Empfehlungen der Otterbechs soll sich dieser «Umweg» lohnen.

Mora ist ein kleines Städtchen direkt am See und scheint in der Nebensaison etwas ausgestorben. Dies ist uns egal, weil unser Hauptziel der nächsten Tage die Sonne geniessen und einfach nichts tun ist. Dazu finden wir auch den geeigneten Campingplatz: ganz klein und tagsüber sind wir meist ganz alleine! Nur die Mücken und die nächtlich sehr tiefen Temperaturen (1°C nachts) machen uns etwas Sorgen.


Nach der gut überstanden kalten Nacht, ist die Welt für uns in Ordnung. Die Sonne scheint und die Mücken sind auch weniger geworden. Trotz ruhigem Programm, besuchen wir das Zornmuseum im Städtchen. Dies lohnt sich wirklich, die Bilder von Anders Zorn gefallen uns.

Nach einem Grosseinkauf beim schwedischen Coop (wir freuen uns ab den deutlich günstigeren Preisen im Vergleich zu Norwegen) steht auch dem Grillen nichts mehr im Wege! Das Camperleben kann doch so schön sein!
Übrigens, wir finden schweizer Schokolade im schwedischen Coop, mmmh! Lustigerweise ist es Migros-Schoggi von Frey!

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Oslo

16.-18.08.09

Wichtige Leute werden bekanntlich vom Botschafter empfangen und so werden wir in Oslo bei den Otterbechs aufgenommen‭ (‬Synoves‭ ‬(Arbeitskollegin von Bea‭) ‬Eltern‭) ;‬-‭) ‬Zudem werden wir köstlich verpflegt und mit interessanten Stories aus der ganzen Welt versorgt.‭ ‬Vielen Dank‭!!!

Für Oslo haben wir uns nur wenig Zeit vorgenommen.‭ ‬Wir erhalten eine Citytour im Auto und bekommen Holmenkollen,‭ ‬die City und Bygdoy zu sehen.‭ ‬Ab hier gehen wir auf eigene Faust weiter.‭ ‬Zuerst besuchen wir das Norsk Folke Museum,‭ ‬das heisst,‭ ‬den norwegischen Ballenberg.‭ ‬Danach ist schon fast Zeit für unser Rendez-vous mit Leila.‭ ‬Auf dem Weg spazieren wir noch schnell durch den Viegeland Park.



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Unterwegs nach Oslo

16.08.09

Es ist Sonntag Morgen,‭ ‬10‭ ‬Uhr,‭ ‬wir sind gerade unterwegs von Stavanger nach Oslo irgendwo im Nichts,‭ ‬da kommt eine Polizeikontrolle.‭ ‬Bea wird aufgefordert ins Röhrchen zu blasen.‭ ‬Die gemessenen‭ ‬0.0‭ ‬Promille sind keine grosse Überraschung,‭ ‬aber offensichtlich trinken die Norweger gerne mal einen über den Durst,‭ ‬dass um diese Zeit Alkoholkontrollen durchgeführt werden‭!

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Stavanger‭ & ‬Preikestolen

11.-16.08.09

Wir sind sozusagen Meteo-Junkies‭ (‬vielleicht hat man das in den anderen Beiträgen schon gemerkt‭) ‬und seit einiger Zeit auch auf einem sehr guten Trip‭! ‬Immer der Sonne nach,‭ ‬bei der Sonne bleiben,‭ ‬Regenzonen meiden.‭ ‬Unser beliebtester Dealer:‭ ‬www.wetteronline.de‭ (‬Thomas findet die Seite etwas gebastelt,‭ ‬aber die Daten scheinen nicht so schlecht zu sein‭)‬.‭ ‬Vor zwei Tagen sind wir ihm aber untreu geworden,‭ ‬weil www.yr.no viel die schöneren Graphiken und sogar stundenweise Vorhersagen liefert‭ (‬siehe Eintrag Spiterstulen‭)!

Am Dienstag in Stavanger sehen wir,‭ ‬dass es taktisch geschickt wäre,‭ ‬am Mittwoch bei Regen die Stadt zu besuchen und am Donnerstag bei Sonne zum Preikestolen zu wandern.‭ ‬Am Mittwoch Morgen sind die Prognosen plötzlich so,‭ ‬dass das Wetter am Preikestolen super ist und wir kurzerhand unsere Pläne umzukrämpeln.‭ ‬Zwei Stunden später stehen wir auf dem Parkplatz zur Preikestolen-Wanderung‭ ‬-‭ ‬geschockt ob der Menge an wanderlustigen Mitmenschen.‭ ‬Bei der Meteokontrolle bestätigt sich der Verdacht,‭ ‬dass Thomas die Wettervorhersage für das falsche Preikestolen angeschaut hat‭ (‬xx km entfernt‭)‬.‭ ‬Entsprechend ändern wir unseren Plan schon wieder.‭ ‬Weg von hier,‭ ‬auf den nahe gelegenen Camping,‭ ‬den Tag geniessen und morgen den Berg vor der ganzen Meute erklimmen.

Auf dem Camping ist zuerst gemütliches Chillen angesagt.‭ ‬Gegen Abend setzt dann heftiger Regen ein‭ ‬-‭ ‬zum Glück sind wir nicht auf der Wanderung‭! ‬Meteorologisch gesehen war die Planänderung also völlig korrekt.‭

Der Wecker um‭ ‬6:30‭ ‬Uhr am Donnerstag nervt ziemlich und das Wetter sieht nicht sehr motivierend aus.‭ ‬Wir hatten uns auf Sonnenschein eingestellt.‭ ‬Darum bleiben wir noch ein bisschen liegen.‭

Um‭ ‬8‭ ‬Uhr sieht die Welt anders aus.‭ ‬Wir kommen schnell aus dem Bett und sind schon bald abmarschbereit.‭ ‬Vom Camping aus sollten es zu Fuss nur ca.‭ ‬30‭ ‬Minuten sein bis zum Parkplatz,‭ ‬wo die richtige Wanderung losgeht.

Leider haben wir in der Wegbeschreibung übersehen,‭ ‬dass der Weg auf dieser Strecke‭ «‬durchnässt‭» ‬ist.‭ ‬Natürlich kriegt dieses Adjektiv nach der komplett verregneten Nacht zusätzliches Gewicht und so müssen wir uns teilweise durch richtig versumpftes Gebiet kämpfen,‭ ‬was manchmal mit ausgiebigem Gefluche kommentiert wird,‭ ‬wenn wieder ein Schuh im Dreck steckt.‭ ‬Der grösste Frust ist aber,‭ ‬dass aus den geplanten‭ ‬30‭ ‬Minuten mehr als‭ ‬90‭ ‬Minuten werden und wir am Parkplatz nur noch mitten in den riesigen Touristenstrom einspuren können‭! ‬Beim Aufstieg zum Preikestolen fühlt man sich,‭ ‬wie wenn man an einem Sonntag auf den Uetliberg geht.‭ ‬Entsprechend viele Leute tummeln sich dann auch auf dem magischen Felsvorsprung‭ (‬600‭ ‬Meter über dem Lysefjord‭)! ‬Trotzdem ist das Erlebnis an der Kante sehr eindrücklich.


Am Freitag bestaunen wir die Szenerie dann noch vom Fjord aus.


Am Samstag sind Museen und Sightseeing in Stavanger‭ (‬überraschend schöne Altstadt und gemütlicher Shopping/Café-Stadtteil‭) ‬angesagt,‭ ‬weil uns die Meteorologen ausgiebigen Regen vorhergesagt haben.‭ ‬Deshalb sitzen wir jetzt auch in einem Kaffee und bloggen,‭ ‬während es draussen ununterbrochen regnet‭!


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Voss

09.-11.08.09

Wenn man einen Norwegenreiseführer liest,‭ ‬versteht man bald nur noch Fjord,‭ ‬Fjord,‭ ‬Fjord und alle sollen‭ «‬zu den schönsten Norwegens‭» ‬gehören.‭ ‬Natürlich wollten wir sie am Anfang alle sehen,‭ ‬aber das hat sich dann bald einmal relativiert und nun schauen wir einfach,‭ ‬welche gerade auf unserer Route liegen.

Der Lysefjord mit dem Preikestolen ist schon einmal gesetzt und auf unserer Reise von Nigardsbreen in den Süden bietet sich die Fähre durch Sogne-‭ ‬und Naeroyfjord an.‭ ‬Das sollte reichen und mit dem Naeroyfjord können wir auch gleich ein weiteres UNESCO-Welterbe auf unsere Liste setzen‭ ‬…

Eigentlich wollten wir bei Gudvangen am Ende des Fjords eine Weile bleiben,‭ ‬aber nun stellen wir fest,‭ ‬dass das hier ein Schattenloch ist und deshalb fahren wir gleich weiter.‭ ‬Schliesslich bleiben wir in Voss auf einem schönen Camping am See hängen.‭

Beim Installieren unserer Campingausrüstung sehen wir,‭ ‬dass die holländischen Nachbarn Pizza aus einem Restaurant essen und unsere Kochlust verlässt uns blitzartig.‭ ‬Wir erkundigen uns,‭ ‬wo es denn solche Pizzas gäbe und erfahren,‭ ‬dass es nur ein paar Minuten zu Fuss sei.‭ ‬Aber da sich das holländische Paar mit einer normalen und einer Familienpizza leicht überschätzt hat,‭ ‬drücken sie uns gleich die Hälfte der Familienpizza in die Hand.‭ ‬So funktioniert das also mit dem‭ «‬Essen-Schnorren‭»!

Hier in Voss lässt es sich prima ausruhen‭ (!)‬,‭ ‬Sport treiben,‭ ‬Wäsche machen‭ ‬(das müssten wir ja nicht jedes Mal schreiben,‭ ‬aber es gehört einfach zum Camper-Alltag‭!) ‬und die Weiterreise planen.‭ ‬Unsere Planung verlangt nach ein paar Änderungen,‭ ‬da bald für ganz Norwegen schlechtes Wetter angesagt ist.

Leider müssen wir mit unserem TÜRBO wieder einmal zum Mechaniker.‭ ‬Vor ein paar Tagen haben wir festgestellt,‭ ‬dass bei Kupplung und Bremse etwas Flüssigkeit herabtropft.‭ ‬Wir erklären dem Mechaniker unser Problem.‭ ‬Nach einem kurzen Blick unter das Auto sagt er,‭ ‬dass eine Dichtung am Getriebe ein bisschen Öl durchlässt.‭ ‬Wir erklären unser eigentliches Problem noch einmal und kurz darauf wissen wir,‭ ‬dass auch zwei Dichtungen bei Bremse und Kupplung undicht sind.‭ ‬Alles in allem aber kein Problem,‭ ‬wir können weiterfahren und uns zu Hause darum kümmern.‭ ‬Trotzdem decken wir uns noch mit genügend Öl,‭ ‬Brems-‭ ‬sowie Kühlflüssigkeit ein.

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Camper-Lektion 18

Eines ist klar,‭ ‬die Norweger haben den Zick-Zack Wanderweg nicht erfunden und auch noch nicht von den Schweizern übernommen,‭ ‬denn hier folgt der Weg in der Regel direkt der Falllinie,‭ ‬was nicht immer sehr angenehm ist.

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Jotunheimen‭ & ‬Nigardsbreen

07.-09.08.09

Jotunheimen ist der Nationalpark,‭ ‬in dem die Berge Skandinaviens am höchsten gewachsen sind.‭ ‬Wir haben nicht direkt Gipfelambitionen und suchen auf der Karte‭ (‬Danke Michel+Anja‭) ‬nach einer Tageswanderung,‭ ‬welche eher Rundtour als Hin-und-Zurück ist.‭ ‬Die meisten Strecken sehen aus wie Mehrtageswanderungen oder Gipfeltouren mit Gletscherüberquerung,‭ ‬was nicht so unser Ding ist.‭ ‬Nur mit Augenzudrücken finden wir eine Tour,‭ ‬die passen könnte.‭ ‬Irgendwie sind wir mit den vorhandenen Infos aber nicht so glücklich und hoffen auf ein Tourizentrum am Parkeingang.‭ ‬Leider verpassen wir die Öffnungszeiten und müssen uns mit einer Infotafel zufrieden geben.

An der Rezeption der Jugi gegenüber erfahren wir dann,‭ ‬dass es haufenweise Tageswanderungen gibt,‭ ‬unter anderen zu den höchsten Gipfeln,‭ ‬Galdhopiggen und Glittertind.‭ ‬Dorthin gibt es auch Routen,‭ ‬die nicht über den Gletscher führen und einfach machbar sind‭ (‬ca.‭ ‬5h‭)‬.‭ ‬In einer Infobrochure der Spiterstulen Lodge lesen wir dann noch,‭ ‬dass sich der Aufstieg zum Galdhoppigen für Gross und Klein eignet‭ (‬4h‭)! ‬Das relativiert einiges und führt wieder einmal zu einer Planänderung in letzter Minute:‭ ‬Wir fahren zur Spiterstulen Lodge hoch.‭

Aufgrund der Wetterprognose‭ (‬Regen ab‭ ‬16‭ ‬Uhr‭) ‬und der vielen Leute in der Lodge wollen wir unseren Aufstieg zum Galdhoppigen am nächsten Morgen früh starten.‭ ‬Trotzdem wird es‭ ‬8‭ ‬Uhr,‭ ‬bis wir loswandern.‭ ‬Aber bei unserem TÜRBO-Tempo überholen wir die meisten Frühaufsteher bald und gehören schlussendlich sogar zu den ersten auf dem Gipfel‭ ;‬-‭) ‬Zum Glück gibt es dort eine kleine Hütte,‭ ‬die uns Windschutz und Wärme bietet.

Unser Abstieg dauert länger als der Aufstieg,‭ ‬da uns die Sonne endlich wärmt und wir die Aussicht geniessen können.‭ ‬Dabei entdecken wir in der Ferne auch die Ameisenstrasse über den Gletscher,‭ ‬welche sich beim Blick durch das Fernglas natürlich als eine Anhäufung von Tourigruppen entpuppt.‭

Frisch geduscht und‭ «‬Chnüschlotteri‭» ‬hinter uns erholen und stärken wir uns noch eine Weile im Auto.‭ ‬Um‭ ‬16‭ ‬Uhr macht sich Bea bei Sonnenschein lustig über die Wettervorhersage‭ (‬siehe oben‭)‬.‭ ‬Fünf Minuten später zeigt sich aber,‭ ‬dass sich das Abstimmen der Wanderung auf die Wetterprognose doch ausbezahlt hat,‭ ‬denn plötzlich fängt es an,‭ ‬in Strömen zu regnen‭ (‬während Hunderte von Wandervögeln noch unterwegs sind‭ ‬-‭ ‬inklusive geführte Touren‭)!

Gleich um die Ecke vom Jotunheimen Nationalparkliegt der Jostedalsbreen Nationalpark mit gleichnamigem Gletscher,‭ ‬welcher der grösste Gletscher‭ ‬Kontinentaleuropas ist.‭ ‬Einer seiner Ausläufer heisst Nigardsbreen Gletscher und liegt direkt an unserer Route.

Der Nigardsbreen kann sehr einfach besichtigt werden,‭ ‬weil die Strasse fast bis an die Gletscherzunge reicht.‭ ‬Dementsprechend hat es natürlich auch viele Touris‭!‬Die letzten Meter von unserem Camping aus‭ ‬legenwir per Velo und zu Fusszurück.‭ ‬Auf den Gletscher kann man nur mit geführten Touren,‭ ‬was uns bei den Menschenmassen aber ein Graus ist.‭


Aufgrund der kühlen Luft‭ ‬in der Nähe desGletscherbachsmerkt man,‭ ‬dass das Wasser richtig kalt sein muss,‭ ‬was gestern Abend‭ ‬in‭ ‬Kombination mit der feuchten Luft zu ausgeprägten‭ ‬Kondensstreifenüber dem Wasser geführt hat. Das musste natürlich fotografiert werden.

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